EAST COAST TRIP

from New York to Florida

2003

 

Unser erster USA-Urlaub ging vom 03.09.2003 bis zum 19.09.2003

 

03.09.2003

 

Am 03.09.2003, um 07.15 Uhr, starteten wir mit Air France von Stuttgart aus nach Paris. Von dort aus gings nach einem kurzen Aufenthalt und einer Zigarette weiter nach Philadelphia. Um 12.50 Uhr, dortige Ortszeit, landeten wir in Philly. Von unserem Onkel Alfred wurden wir bereits erwartet.

 

Gemeinsam suchten wir nach dem Erhalt unserer Koffer die Station der Avis Autovermietung.

 

Nachdem wir unseren Mietwagen, einen Chevrolet Cavalier entgegengenommen haben, ging die Fahrt in Richtung Warwick los.

 

Da es unser erster Aufenthalt in den Staaten ist, war schon die ca. 1stündige Fahrt ein Erlebnis. Als wir dann angekommen sind, gab es natürlich viel zu erzählen. Nach dem Abendessen waren wir natürlich dementsprechend müde und haben geschlafen wie die Murmeltiere.

 

 

 

04.09.2003

 

Heute morgen sind wir relativ früh aufgewacht. Von Jet Lag keine Spur. Wahrscheinlich waren wir viel zu aufgeregt.

 

Nach dem Frühstück sind wir dann zum ersten Mal alleine losgedüst. Unser Weg führte direkt in eine riesige Shopping Mall. Hierfür brauchten wir doch sage und schreibe den ganzen Tag. Am Abend stand noch ein besuch bei der Verwandschaft an. Da wir während des Urlaubs unbedingt nach New York wollten haben wir im Internet nach einem Hotel gesucht und mit dem Holiday Inn on Broadway auch eins gefunden. Nachdem wir Buskarten für die Fahrt gekauft hatten, buchten wir das Hotel per Internet.

 

Wir waren schon jetzt gespannt auf NY.

 

Bis dahin war aber noch Zeit.

 

 

 

05.09.2003

 

Heute wollten wir nach Atlantic City fahren. Was wir nicht wussten ist, dass Atlantic City eine Spielerstadt ist. War dann halt schon mal ein Vorgeschmack auf Las Vegas in 2 Jahren. Dieser Tag war für uns ganz interessant, da die Casinos in Deutschland ganz anders sind. Hier ist alles lockerer und ungezwungener. Übrigens haben wir doch tatsächlich 176 Dollar gewonnen.

 

Gegen spät abends kamen wir aus Atlantic City zurück. Nach einem späten Abendessen gingen wir ins Bett, da wir morgen früh aufstehen mussten.

 

 

 

06.09.2003

 

Schon ziemlich früh am morgen fuhr uns Alfred zur Haltestelle für den Bus. Dieser kam auch sehr pünktlich. Nachdem wir unser Gepäck verstaut hatten startete der Bus in Richtung New York. Nach diversen Stops, an denen weitere Reisende eingestiegen sind, sahen wir nach ca. 2 Stunden die Skyline von New York. Der Anblick war grandios und die Skyline wurde immer größer.

 

Der Bus fuhr zum Bahnhof, der Endstation unserer Fahrt.

 

So, jetzt sind wir da. 2 Landeier in der Großstadt.

 

Als wir vom Bus ausgestiegen und den Bahnhof verlassen haben, mussten wir, als wir im Freien standen, erst mal unsere Köpfe nach oben strecken. Wahnsinn!

 

So viele und so hohe Gebäude.  Und dann die vielen Yellow Cabs. Sieht aus wie eine kleine Armee, die ständig an uns vorbeibraust. 

 

 

Nach diesen ersten Eindrücken wurde uns klar, dass es eine gute Entscheidung war nicht mit dem Auto hierher zu fahren.

 

Nachdem wir uns erst mal orientiert haben, stellten wir fest, dass wir in der 41st Street waren. Unser Hotel war in der 32nd Street. Wir überlegten kurz, ob wir mit einem Yellow Cab fahren sollen. Da wir aber nur ein Gepäckstück dabei hatten, entschlossen wir uns den Weg zu laufen, da es bestimmt viel zu sehen gibt. Also sind wir losgelaufen. Unser Hotel war das Holiday Inn on Broadway.

 

Auch für uns war die Orientierung in dieser großen Stadt recht einfach. Nach einem halbstündigen Marsch mit mehreren Ahh und Ohh-Stops sahen wir endlich das Hotel. Lag ziemlich nahe am Empire State Building. Leider konnten wir noch nicht eincecken. Macht aber gar nichts, Tasche abgegeben und gleich wieder losgelaufen.

Auf dem Broadway kamen wir an einer komischen Gestalt vorbei. Da stand einer mit Unterhose, Cowboy-Hut und einer Gitarre mitten auf der Straße und hat gesungen. Neben ihm regelte ein Cop den Verkehr. Im Nachhinein haben wir mitbekommen, dass dies der Naked Cowboy war, der hier täglich seinen Unterhalt verdient. Sachen gibt`s.

 

Der weitere Weg führte uns zum Empire State Building, welches wir später noch anschauen wollen.

Gegenüber von unserem Hotel war das Macy’s. Ein gigantisches Einkaufszentrum, welches auch später noch auf dem Plan stand.

 

Wir sind dann den Broadway südlich gelaufen und am Flatiron Building vorbeigekommen. Da uns jetzt der Hunger plagte, sind wir zu einem späten breakfast in einem Cafe gegangen. Während des Frühstückens gingen uns noch einmal die ersten Eindrücke durch den Kopf. Ist schon faszinierend für 2 die aus einem Dorf ohne Ampeln und Zebrastreifen kommen, wenn man dann die enormen Menschenmassen und den Verkehr hier sieht. Auf jeden Fall waren unsere ersten Eindrücke überwältigend.

 

Nach dem breakfast sind wir zurück ins Hotel und konnten jetzt in unser Zimmer einchecken. Das Zimmer war groß und schön. Aber lange hat es uns hier nicht gehalten. Kurz ausruhen, frisch machen und schon ging’s wieder los.

 

Wir sind jetzt den Broadway ganz hinunter zum Battery Park gelaufen. Hier mussten wir uns auf einer Bank ausruhen. Die Temperaturen waren enorm hoch. Als wir zum ersten Mal einen Blick auf Miss Liberty hatten, waren wir fasziniert und wollten natürlich näher ran. Die Schlange vor der Fähre zur Statue war enorm und es hätte wahrscheinlich Stunden gedauert bis wir endlich drangekommen wären. Also mussten wir nach einer anderen Möglichkeit sehen. Da wir einen Reiseführer dabei hatten, konnten wir herauslesen, dass man mit der Staten Island Ferry nach Staten Island schippern kann und diese ziemlich nahe an Miss Liberty vorbeifuhr. Gesagt, getan machten wir uns auf den Weg zur Fähre. Und siehe da, wir konnten gleich auf die Fähre, bekamen einen Sitzplatz auf der richtigen Seite, um die Statue zu sehen. Kaum dass wir uns gesetzt haben war die Fähre bis zum Bersten gefüllt. Dann ging die Fahrt endlich los.

 

  

 Ein Wahnsinnsanblick!!!!!!!!!!!!!

 

 

Mit der Fähre kommt man recht nahe an der Statue vorbei. Die Fahrt dauert ca. eine halbe Stunde, wenn ich mich recht erinnere.

 

In Staten Island haben wir die Fähre verlassen und sind in die zurückfahrende eingestiegen.

 

Nach einem „Bummel“ über den Broadway gingen wir kurz in unser Hotelzimmer und haben ein kurzes Schläfchen gemacht. Nachdem wir wieder ausgeruht waren, draußen war es mittlerweile dunkel, gingen wir zum nahen Empire State Building. Nach einer Orgie an Sicherheitschecks konnten wir dann endlich den Fahrstuhl betreten und fuhren zur Aussichtsterrasse. New York von hier oben zu sehen war ein atemberaubender Anblick. Das ganze Lichtermeer und vor allem die Größe war von hier oben schön zu sehen. Ein unvergessliches Erlebnis.

 

Als wir wieder unten waren verspürten wir ein Hungergefühl und gingen in der Nähe unseres Hotels, ich weiß leider nicht mehr wo, zum Dinner.

 

Danach schlenderten wir noch über den Times Square zum Theater District. Wir waren fasziniert von den Menschenmassen, die nach Mitternacht hier noch unterwegs waren. Bei uns zu Hause ist da schon lange der Gehweg hochgeklappt.

 

Völlig erschöpft und voller Eindrücke und Bilder fielen wir in unser Bett.

 

 

 

07.09.2003

 

Heute begannen wir den Tag mit einem ausgiebigen Frühstück in unserem Hotel. Danach hat uns nichts mehr gehalten und wir mussten wieder `raus. Es gab ja hier so viele tolle Sachen zu sehen. Allein das Leben, das Treiben in den Straßen war sehr interessant. Unser erster Weg führte uns zum Ground Zero. Wenn man das Gelände sieht, insbesondere auch die noch teilweise zerstörten Nachbargebäude, macht sich ein seltsam betroffenes Gefühl breit. Als wir hier alles gesehen hatten, machten wir uns auf, um die Wall Street zu erkunden. Auf dem Weg besichtigten wir noch ein Indianermuseum.

 

Zufällig konnten wir einen Flugzettel bekommen, auf welchem für einen Helikopterflug geworben wird. Die Überlegung, ob wir das machen sollen, war recht kurz.

 

Natürlich wollten wir.

 

Also machten wir uns auf zu einem Pier irgendwo im Greenwich Village. Die Helikopterstation haben wir auch gleich gefunden. Also zwei Tickets gekauft und dann gewartet bis wir drankamen. Bevor wir einsteigen durften kam der übliche Sicherheitscheck. Nachdem wir auch diesen bestanden haben, konnten wir endlich einsteigen und der Flug ging los. Wir drehten eine große Schleife über Manhattan, vorbei am Central Park, Empire State Building, Brooklyn Bridge, Ground Zero bis zur Statue of Liberty. Nach ca. 15 Minuten landeten wir wieder am Pier.

 

Der Flug war ein wirklich atemberaubendes Erlebnis und ist kaum zu toppen.

 

Nach der Landung mussten wir jetzt erst mal einen kleinen Imbiss einwerfen, den wir irgendwo auf einer Parkbank, vermutlich im Madison Square Park, verdrückten. Nach kurzer Stärkung liefen wir zum Madison Square Garden und zur Penn Station.

 

Da wir heute schon meilenweit gelaufen sind und es schon Nachmittags war, nahmen wir ein Taxi zum Central Park. Die Fahrt führte vorbei am UN Headquarter.

 

Im Park angekommen liefen wir noch kurz zur Carnegie Hall. Auf dem Weg zurück zum Park entdeckten wir ein von außen ziemlich interessantes Restaurant, das Jekyll & Hyde. Wir haben darüber mal was in einem Reiseführer gelesen.

 

Wir schlenderten noch kurz durch den Central Park und auf dem Rückweg, als es bereits wieder dunkel war, gingen wir zum Dinner in das o.g. Restaurant. Sah von außen schon interessant aus. Erwartet wurden wir am Eingang bereits von einem Skelett-Mann und einem Diener. Nach dem Betreten des Eingangs standen wir in einem kleinen schlauchartigen Raum, in dem wir zuerst eine „Mutprobe“ bestehen mussten.

 

Die Wände des Raumes kamen auf uns zu und von der Decke kam ein Nagelbrett herunter. Kurz vor uns hat alles angehalten und wir durften herein. Im Inneren war alles recht dunkel und gruselig. Als wir an unseren Tisch geführt wurden und auf das bestellte Essen warteten, bekamen die Gäste eine kleine Vorführung mit Monstern etc. vorgeführt. Entsprechend dem Thema und Namen des Restaurants halt. War mal was ganz anderes und ein kurzweiliger Aufenthalt.

 

Nach dem Essen schlenderten (oder muss man aufgrund der Entfernung sagen wanderten) wir zurück zum Hotel.

 

 

 

08.09.2003

 

Heute war leider unser letzter Tag in New York. Nach dem Frühstück haben wir einen Abstecher ins gegenüberliegende Macy’s gemacht. Ist schon ein riesiges Einkaufszentrum. Hier gibt’s alles was man braucht oder auch nicht.

 

Danach sind wir zurück ins Hotel und haben unsere Sachen gepackt. Mit Koffer ging es dann nochmals in den Central Park, da wir gestern fast zu spät dran waren. Hier haben wir noch kurz relaxt, bevor wir mit dem Taxi zur Grand Central Station fuhren und auf unseren Bus warteten.

 

Nach erneut ca. 2-stündiger Fahrt kamen wir wieder an unserem Ausgangspunkt an, wo wir bereits von Alfred erwartet wurden.

 

Als wir dann wieder in Warwick waren gab’s noch einen weiteren Besuch bei Alfreds Schwester.

 

Nach Kaffee und Kuchen ging’s wieder zurück, wo bereits das Abendessen wartete. Nachdem wir unsere Erlebnisse geschildert haben, packten wir unsere Sachen, da wir morgen in der Frühe nach Washington aufbrechen wollen.

 

 

 

09.09.2003

 

Ziemlich früh sind wir dann mit unserem Mietwagen aufgebrochen. Nach ca. 3 Stunden Fahrt sind wir in Washington eingetroffen. Im Internet haben wir nach Hotels Ausschau gehalten, konnten uns aber für keins entscheiden. In Arlington haben wir am Best Western angehalten. Auf Nachfrage war noch ein Zimmer frei, welches wir dann für eine Nacht genommen haben. Als wir unser Zimmer betraten waren wir nicht gerade begeistert, aber es war ja nur für eine Nacht.

 

Als wir unsere Sachen im Zimmer verstaut haben, sind wir mit dem Hotel-Shuttle zum nahegelegenen Bahnhof gefahren.

 

Eigentlich wollten wir mit der Bahn oder dem Bus nach Washington hineinfahren. Weil wir die Pläne allerdings nicht geblickt haben, sind wir mit einem Taxi gefahren. Hat uns zwar $ 13 gekostet, machte aber nichts. Am Lincoln Memorium sind wir ausgestiegen.

 

 

 

 

 

 


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