RED ROCK MANIA

2005

21.09.05 - 14.10.05

 

 

Unsere diesjährige Reise startete am 21.09.05 um 11.55 Uhr am Flughafen in Stuttgart. Mit Delta Airlines flogen wir zunächst nach Atlanta und dann weiter nach Philly. Dort besuchten wir unseren Onkel und unsere Tante. Von Philly gings mit US Airways weiter nach Las Vegas. Nach einer Woche Vegas starteten wir mit unserem Mietwagen eine 11-tägige Tour. Hierbei besichtigten wir einige National Parks, z:B. Grand Canyon, Monument Valley, Arches NP, Bryce Canyon. Unser letzter Stop war Los Angeles. Hier gaben wir unseren Mietwagen wieder ab. Erneut ging es mit US Airways nach Philly. Nach weiteren 3 Tagen mussten wir leider wieder zurück nach Germany. Am 14.10.05 landeten wir wieder in Stuttgart. Einen ausführlichen Bericht könnt Ihr demnächst hier nachlesen. 

21.09.2005

Wie bereits erwähnt ging es heute um 11.55 Uhr los.   Mit Delta Airlines starteten wir von Stuttgart aus nach Atlanta. Dort sind wir nach ca. 10 Stunden gelandet. Der Flug war ok., der Service an Bord klasse. Kaum gelandet ging es weiter zur Immigration. Diese verlief ziemlich schnell. Nach ca. 5 Minuten waren Befragung, Bilder und Fingerabdrücke fertig. Also ging es schnell weiter, da wir lt. unserem Flugplan nur 90 Minuten Aufenthalt hatten. Am Terminal angekommen, stellte sich heraus, dass unser Anschlußflug gecancelt wurde. Auch gut, so hatten wir jetzt 2 Stunden Aufenthalt. (War für uns Raucher gar nicht schlecht.) Gegen 22.40 Uhr, sind wir dann endlich in Philadelphia gelandet. Onkel Alfred hat Gott sei Dank im Internet nachgeschaut und die Verspätung mitbekommen. Die 2. Panne erlebten wir bei der Gepäckausgabe. Hunderte von Koffer rollten an uns vorbei, nur unsere eigenen nicht. Also ging es nach dem Monieren am Delta-Schalter nur mit Handgepäck nach Philly.

22.09.2005

Nachdem wir ja wußten, dass unser Gepäck heute morgen noch zu uns gebracht wird, haben wir doch gut geschlafen. Nach einem klasse Frühstück warteten wir auf unsere Koffer. Als diese nicht kamen, haben wir bei Delta nachgefragt. Im Internet konnten wir verfolgen, dass 2 Koffer bereits in Philly sind und der andere noch unterwegs ist. Also gut, halb so schlimm, gingen wir zum Mittagessen und haben noch Bustickets nach Atlantic City gekauft. Als wir zurückkamen, waren die Koffer halt immer noch nicht da. Ein erneuter Anruf ergab, dass sie im Laufe des Tages oder am nächsten Tag geliefert werden. Also entschlossen wir uns zum Kleiderkaufen. (Klasse für die Frau) Nach dem anschließenden Abendessen standen bei unserer Rückkehr doch tatsächlich alle 3 Koffer vor der Haustüre. Jetzt kann der Urlaub richtig losgehen. Morgen berichten wir von Atlantic City, wo wir schon mal für Vegas üben.

23.09.2005

Heute war es sehr schönes Wetter. Schon morgens hatten wir über 75 Grad Fahrenheit. Nach dem Frühstück sind wir mit dem Bus nach Atlantic City gefahren. Der Oberhammer war: Das Ticket kostete pro Person 20 Dollar. Bei der Ankunft im Caesars Palace bekam jeder einen Gutschein über 17 Dollar. Also konnte es im Casino losgehen mit dem Spielen. Die Gutscheine waren an den Slots ziemlich schnell aufgebraucht. Man(n) hatte heute kein Glück. Bei Frau sah es lange auch nicht gut aus. Als wir jedoch den ganzen Tag abwechselnd im Caesars und Bally`s spielten, konnte Frau die Verluste des Mannes wieder ausgleichen. Für die Weiblichkeit empfiehlt es sich in den Casinos eine Jacke mitzunehmen. Wenn man von Draußen hinein kommt, ist es arschkalt. In Kürze berichten wir aus Las Vegas, bis dann.

25.09.2005

Heute sind wir mit US Airways von Philadelphia nach Las Vegas geflogen. Der Zeitunterschied sind nochmals 3 Stunden zurück. Also muss man die Uhr insgesamt 9 Stunden zurückstellen. Wir um 18:00 Uhr in Las angekommen, und konnten so Las Vegas das erste Mal in der Dämmerung sehen. 

Ach ja, das Taxi bis zum Hotel Excalibur hat ca. $12.00 gekostet. 

Dann war`s endlich soweit und wir waren in unserem Hotel, dem Excalibur. War ein klasse Anblick, als wir das erst Mal vor dem Hotel standen.

Warum wir erst am 26.9. schreiben?? Leider hatten wir keinen Internetanschluss! So, für heute machen wir Schluss, morgen wieder mehr. Ach, noch etwas: Es hat über 33 Grad.

 

26.09.2005

Es gibt sooooo viel zu sehen, die Kamera klickt, die Videokamera surrt, wir haben bis 4:00 morgens gezockt, haben ein bisschen was gewonnen, und sind dann sehr erschöpft ins Bett gefallen.

Hier noch ein paar Bilder von Hotels, die wir uns angeschaut haben, und meilenweit gelaufen sind bis uns die Füße qualmten.

Das New York New York, war genau gegenüber von unserem Hotel.

 

27.09.2005

Heute haben wir etwas länger geschlafen. Zum Frühstücken hat es uns nicht mehr gereicht. War aber kein Problem, so sind wir zum Lunch ins Luxor gefahren mit der
Monorail. Dies ist bei diesen Temperaturen eine tolle Sache. Die Monorail fährt von unserem Hotel direkt zum Luxor. Wer schon `mal in Ägypten war, der weiß, dass es sehr detailgetreu nachgebaut ist.

Der Lunch war echt super. Nachdem wir uns gestärkt hatten, gingen wir weiter den Strip nach Süden hoch. Als dann die Dämmerung eintrat, waren wir genau rechtzeitig beim Bellagio, wo wir die Wasserfontänen bestaunten. Ein herrliches Wasser- und Lichterspiel mit toller Hintergrundmusik.

Hotel Bellagio mit Wasserfontänen.

Der weitere Weg führte zum Mirage und zum Treasure Island mit der tollen Show Sirens of TI. Nach dieser Ochsentour kamen wir zurück ins Excalibur. Hier möchte ich erwähnen, dass meiner Meinung nach das Excalibur das  schönste und wohl auch am besten besuchte Casino hat.Entgegen anderer Meinungen die ich gelesen hatte, werden hier die Drinks kostenlos serviert und an einigen Automaten kann man auch noch mit Coins spielen. Nach einem anstrengenden Tag fielen wir völlig erschöpft ins Bett.  

Kurz erwähnen möchten wir noch das Treasure Island. Das liegt gleich neben dem Mirage. Abends vor dem Hotel findet die Show "Sirens of TI" statt. Die Show ist absolut klasse und kostet nichts. Sie dauert ca. 20 Minuten. Nur sollte man rechtzeitig da sein, damit man einen guten Platz bekommt. Als wir dort waren, war der Andrang enorm, aber wir hatten einen guten Platz.

 

28.09.2005

Tja, so schnell geht`s, schon ist eine Woche vorbei. Heute sind wir erstmal` lange im Bett geblieben. Gegen 11.00 Uhr haben wir uns einen Kaffee geholt. Dabei sind wir (meine Frau!!!!!!) nicht ungestriffen an den Slots vorbeigekommen. Also haben wir erst `mal ein Paar Dollars eingeworfen. Der Gewinn hat sich stark in Grenzen gehalten. Aber was soll`s.

 

Zum Lunch sind wir heute ins Monte Carlo gegangen. Das Monte Carlo ist ein seht schönes Hotel mit einem schönen Casino. Das Buffet kostete für beide insges. $ 25,69. Sehr schöne Räumlichkeit, übersichtliches Buffet, Sämtliche Variationen von Eiern werden frisch und auf Wunsch zubereitet.

Nach dieser Stärkung gingen wir weiter zum Mirage. Dort besuchten wir natürlich Siegfried & Roy`s Secret Garden. Der Eintritt kostete $ 15 pro Nase. Diese haben sich unserer Meinung nach aber auf jeden Fall gelohnt. Die weißen Tiger und Löwen sowie die Delphine sind klasse und absolut sehenswert.

Vor dem Mirage ist abends noch der ausbrechende Vulkan vor dem Hotel ganz schön. Der Ausbruch kündigt sich mit einem Grollen an. Ist zwar nach ca. 5 Minuten schon wieder vorbei, lohnt sich aber allemal, weil`s schön ist und auch nichts kostet.

Nach diesem Erlebnis kam unserer Meinung nach der Oberhammer.  Das VENETIAN. So ein schönes Hotel haben wir beide noch nicht gesehen. Seht euch einfach die Bilder an, denn alles andere ist unbeschreiblich.

Der Canale Grande im Hotel.

So das war`s erst `mal für heute. Morgen gibt`s wieder Neues aus Las Vegas.

 

 

 

 

29.09.2005

Nach den letzten anstrengenden Tagen wollten wir es heute etwas langsamer und gemütlicher angehen lassen. Eigentlich wollten wir zum Aladdin zum Lunch gehen. Die Entfernung ist ja wirklich nicht weit, aber heute und dazu noch bei 36 Grad ist jeder Meter eine Qual. Im Aladdin angekommen, hatte das Buffet bis 16.00 Uhr geschlossen. Da wir Hunger hatten, gingen wir weiter ins Paris.
Als wir im Paris das Buffet betraten, hatten wir bereits den Eindruck, dass dies eine gute Entscheidung war.


In dieser Woche in Las Vegas war unserer Meinung nach das Buffet im Paris das Beste. Hier stimmte alles: Ambiente, Speisen, Preis und der Service. Hier kann man locker 2 Stunden zum Essen sitzen.

Anschließend gingen wir zurück in unsere Ritterburg. Hier wollten wir jetzt noch ein wenig relaxen. Jetzt sind wir schon beinahe eine Woche hier und waren noch nicht einmal im Pool. Also machten wir uns auf den Weg.
Das Excalibur hat eine wirklich schöne Poollandschaft und auch in der Dämmerung ist`s noch warm genung zum Baden. So, das war`s für heute, morgen gibt`s wieder Neues.

30.09.2005

Heute war eigentlich ein völlig unspektakulärer Tag. Nachdem wir im Excalibur beim Breakfast waren, sind wir nur kurz an die Slots gegangen. Wir haben uns dann noch einen großen Becher Kaffee mit auf`s Zimmer genommen. Dann haben wir unsere Reiseroute für die nächsten 10 Tage zusammengestellt und sämtliche mitgebrachten Straßenkarten gewälzt. Abends waren wir noch in der Show "Tournament of Kings" im Excalibur. Hat uns für beide mit einem Coupon $ 106 gekostet. Inbegriffen waren Essen und Getränke (ausgenommen Cocktails). Die Show dauerte insges. 90 Minuten und war nicht schlecht und gut gemacht. (Pferde, Ritterspiele, Explosionen) Entsprechend halt dem Thema des Excalibur.

Es ist unglaublich aber wahr, morgen ist die Woche in Las Vegas schon vorbei. Das Fazit der Woche ist grandios. Aber alle Eindrücke kann man sicherlich erst später verarbeiten. Auf jeden Fall ist Las Vegas immer und auf jeden Fall eine Reise wert.

01.10.2005

Wie bereits gesagt holen wir morgen früh unseren Mietwagen ab. Diesen haben wir bei Alamo gebucht. Dann machen wir uns auf den Weg zum Grand Canyon. Ich hoffe, dass wir irgendwo ein Hotel mit Internet-Anschluß finden, damit wir weiter berichten können.

Heute war erstmal Kofferpacken angesagt. Danach sind wir mit dem Taxi zur Alamo-Station gefahren. Dort haben wir unseren Rennwagen in Empfang genommen, einen Buick Rendezvous. Um 12.00 Uhr begann dann unsere Odysee aus Las Vegas herauszufinden. Dies dauerte ca. 45 Minuten, aber dann haben wir es geschafft und wir waren auf der I 515 in Richtung Grand Canyon. 

Zuerst führte uns der Weg vorbei am Hoover Dam.


Bei Kingmann haben wir die I 515 wieder verlassen und sind das beinahe letzte Stück der Route 66 bis Seligman gefahren. Es ist schon ein faszinierendes Erlebnis diese Straße zu befahren.

Man fährt meilenweit ohne einem Menschen oder einem anderen Pkw zu begegnen. Die Straße verläuft meilenweit geradeaus. Halt wie man es sich vorstellt.

 

Nach ca. 310 Meilen trafen wir gg. 19.30 Uhr am Canyon ein. Nun begann die Zimmersuche. Im 3. Hotel hatten wir Glück und haben ein Zimmer bekommen. Todmüde sind wir ins Bett gefallen. Übernachtet haben wir im Quality Inn Tusayan. Lag nur wenige Meilen vom Parkeingang entfernt.

Gefahrene Meilen: 310

Übernachtung: Quality Inn Suites Tusayan: $ 134,21

 

02.10.2005

Nach dem Aufstehen haben wir uns ein delikates Continental Breakfast `reingezogen. Um 09.00 Uhr ging es dann los und schon 5 Minuten später waren wir am Eingang zum Grand Canyon National Park. 

Nach wenigen Metern kam schon der erste Aussichtspunkt. Wenn man den Canyon zum ersten Mal sieht, kann man nur mit den Ohren wackeln. Ein Anblick, den man wohl nicht vergessen wird. Aber auch die vielen Bilder die wir geschossen haben werden einen immer daran erinnern. Wir sind mit einem Shuttle-Bus zur Hermits Rest Tour aufgebrochen. Die Tour dauerte ca. 3 Stunden, da wir an fast jedem Aussichtspunkt ausgestiegen sind. Das Wetter war klasse, morgens war es wolkenlos, gegen Mittag kamen erste kleine Wolken, die mit der Sonne ein herrliches Licht- und Schattenspiel auf den roten Felsen darstellten. Einzig ging ein starker Wind, so dass ich meinen Hut festhalten musste, damit er nicht den Canyon hinuntergeweht wurde.
 


Nach dieser Tour fuhren wir selber die Desert-View-Route. Man muss sagen, dass hier die unserer Meinung nach besseren Aussichtspunkte waren. Insbesondere der letzte, der Desert-View mit dem Aussichtsturm ist genial. Danach haben wir den Canyon am Ost-Ausgang verlassen. Auf der US 64 sind wir später auf der US 89 nach Page gefahren. Dort haben wir gleich ein Hotelzimmer bekommen. Nachdem die Koffer ausgeladen waren, fuhren wir gleich noch `mal los zum Horseshoe-Bend. Dieser ist nur 5 Minuten vom Hotel entfernt. Vom Parkplatz aus muss man noch ca. 15-20 Minuten durch den Wüstensand laufen und schon ist man dort. Der Anblick des Hufeisens ist Wahnsinn, vor allem wenn man so wie wir noch den Sonnenuntergang mitbekommt.

Danach fuhren wir noch zum Einkaufen und danach wieder ins Hotel. 

Morgen müssen wir früh aufstehen, hoffentlich bekommen wir Permits für die Wave. Daumen drücken!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Gefahrene Meilen: 187

Übernachtung: Super 8 Motel, $ 175,20 (3 Übernachtungen)

03.10.2005

Heute morgen sind wir schon um 06.00 Uhr aufgestanden. Wir mussten uns beeilen, da wir doch die Permits für die Wave bekommen wollten. Also fuhren wir los. Nach 30 Meilen haben wir die Ranger-Station erreicht. Da wir die Zeitumstellung von Arizona nach Utah nicht beachtet haben, waren wir aber Gott sei Dank noch 10 Minuten vor 9.00 Uhr dort. Da ca. 35 Menschen auf Permits warteten, musste um 09.00 Uhr die Verlosung der 10 Permits abgewartet werden. Um 09.00 Uhr war es dann soweit. Die ersten 8 waren weg und wir waren nicht dabei. Dann die letzten 2 Permits, der Name der Glücklichen wurde aufgerufen, und?

Jaaaaaaaa, wir haben sie!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Morgen starten wir also zur Wave. Heute sehen wir uns noch den Lake Powell und den Antelope Canyon an. Bis Bald und Grüße an alle Leser der Homepage.

 

 

Gefahrene Meilen: 103

Übernachtung: Super 8 Motel

04.10.2005

Heute also ist der große Tag. Die Wave wartet auf uns. Um 04.00 Uhr hat uns das Handy geweckt. Wegen der Vorfreude war das Aufstehen kein Problem. Kurz gewaschen und gerichtet, die Rucksäcke gepackt, fuhren wir die ca. 35 Meilen bis zur Abzweigung zur Houserock Valley Road. Von dort an ging`s noch 8,5 Meilen auf einer Schotterpiste zum Wirepass Trailhead-Parkplatz. Auf der Fahrt zum Parkplatz kreuzten ca. 100 Hasen unseren Weg. Die ganze Zeit über waren wir uns so gar nicht mehr sicher, dass wir auch den richtigen Weg gefunden haben, da wir die einzigen auf weiter Flur waren. Als dann irgendwann endlich ein Parkplatz kam, haben wir erleichtert das Schild Wirepass Trailhead erblickt. So, jetzt kann`s wirklich losgehen.

Nach der dortigen Zeit (Utah-Time 1 Stunde plus) um 08.00 Uhr wanderten wir los. Nach ca. 1 Meile mussten wir uns registrieren. Nach einer Wanderzeit von ca. 90 Minuten  durch Sand und über Berge war es soweit. Wir sahen den Eingang zur Wave.

Noch wenige Meter und wir hatten den schönsten Augenblick vor Augen: Die Wave. Wir könnten noch viel mehr schreiben. Aber die Bilder sagen viel mehr aus. Wir waren wohl die ersten die losgelaufen sind. Und es war ein richtig geiles Gefühl alleine in der Wave zu stehen, sitzen und laufen. Beim ersten Anblick der Wave bleibt einem das Gesicht stehen. Der Anblick lässt sich einfach nicht beschreiben. Man kann nur genießen.

 

Eins ist noch anzumerken. Als wir die Wave erreichten begann ein heftiger Sturm und es begann zu regnen. Wir warteten eine Weile. Der Himmel zog sich immer mehr mit düsteren Wolken zu. Zu diesem Zeitpunkt waren wir immer noch die einzigen in der Wave. Also entschlossen wir uns schweren Herzens den Rückweg anzutreten. Nach einem halbstündigen Marsch wurde das Wetter wieder so gut, dass wir doch nochmal zur Wave gelaufen sind. Dort wurden wir dann bei Sonnenschein für die Mühe belohnt. Aber schaut einfach das Bild an.

Halt, eins noch: nachdem wir auf dem Weg umgedreht haben und nochmal zurückgegangen sind, haben wir uns auf dem Rückweg auch noch fast verlaufen. Wir haben uns dann aber anderen Wanderern angeschlossen. Diese hatten einen Führer dabei. Nach insgesamt 90 Minuten waren wir wieder am Parkplatz. Insgesamt waren wir 8 Stunden unterwegs und völlig platt. Im Hotel mussten wir erstmal die Tonnen an Sand, die wir mitgebracht haben in der Badewanne loswerden. Kurz noch `was gegessen und schon lagen wir im Bett.

 

Ein Traum von Rosi ist heute in Erfüllung gegangen.

Gefahrene Meilen: 99

Übernachtung: Super 8 Motel

 

05.10.2005

Hoppla, schon wieder eine Woche vorbei. Wir waren jetzt 3 Nächte in Page. Der Ort an sich gibt nicht viel her, aber die nähere Umgebung macht Page als Ausgangspunkt für viele Touren seht interessant und ist immer ein Aufenthalt wert.

Nach 3 Tagen in Page sind wir weitergefahren. Unsere Fahrt führte uns gg. Mittag zum Monument Valley, ins Marlboro-Country.

Die Anfahrt dorthin ist schon klasse, wenn man von Weitem die aus den Western bekannten Berge sieht. Auch diese sind so schön, dass man sie kaum beschreiben kann.

 

Bereits auf der meilenlangen geraden Anfahrt sind die Felsen erkennbar.

Gegen Eintritt kann man einen 17 Meilen langen Schotterweg durch die Felsen fahren. Hierbei bauen sich neben einem die Felsen in verschiedenster Form auf.

Nachdem wir das Monument Valley durchfahren haben, fuhren wir die US 163 bis zur Abzweigung der US 261. Bereits kurz nach der Einfahrt weisen Schilder daraufhin, dass größere Fahrzeuge wie Lkw und Busse hier nicht fahren dürfen. Auch auf eine kurvenreiche unbefestigte Straße wird hingewiesen. Wir haben uns dabei aber nichts gedacht. Man fährt genau auf einen riesigen Berg zu. Ein Straßenverlauf ist nicht mehr erkennbar.

 

 

Am Fuße des Berges war dann klar, warum hier diese Warnschilder angebracht sind. Bei der Straße handelt es sich um eine enge, kurvenreiche Schotterpiste, die über 3 Meilen den Berg hochführt. Gut, wenn kein Gegenverkehr kommt. Meiner Co-Pilotin hat`s sichtlich Spaß gemacht. Bei mir hatte der Spaß ein Loch, da ich mich auf die Straße konzentrieren musste. Aber alles in allem, als wir oben am Berg angekommen sind, war`s klasse den Pass gefahren zu haben.

 

Nach dem tollen Pass ging`s weiter zum Natural Bridges National Park. Dort kann man mit dem eigenen Pkw einen 9 Meilen langen Scenic Drive befahren und kommt an den 3 Brücken vorbei. Zwischenzeitlich war es auch schon spätnachmittag. Also machten wir uns auf nach Blanding, wo wir für diese Nacht bleiben.

Gefahrene Meilen: 268

Übernachtung: Super 8 Hotel Blanding, $ 66,33 

06.10.2005

In Blanding kann man sagen, dass hier der Hund begraben ist. Hier kann man irgendwie abends nichts mehr unternehmen. Aber das Hotel war ok.

Heute haben wir Blanding wieder verlassen und sind in Richtung Moab weitergefahren. Unser Weg führte uns auf der US 191 in Richtung Canyonlands. Von der US 191 führt eine ca. 34 Meilen lange Straße in den Canyonlands National Park. Da der ganze Park in Anbetracht der knappen Zeit nicht zu besichtigen war, entschlossen wir uns für The Needles. Der Teil des Parks hat uns sehr gut gefallen. Es gab einen geteerten Scenic Drive sowie die wesentlich interessanteren Schotterpisten, die wir ebenfalls befuhren.


Danach setzten wir unsere Fahrt Richtung Moab fort. Eigentlich wollten wir ohne weiteren Halt dorthin fahren. Jedoch haben wir einen Wegweiser zum Needles Overlook gesehen. An diesem sind wir einfach nicht vorbeigekommen. Die Strecke führte über 22 Meilen zum Overlook. Es war wirklich die mit Abstand langweiligste Strecke, die wir jemals gefahren sind. Aber am Aussichtspunkt wurden wir für die langweilige Fahrt belohnt. Die Aussicht über The Needles war gigantisch.

Gegen 17.00 Uhr sind wir dann in Moab angekommen und übernachteten im Best Western Hotel. Nachdem wir unser Hotelzimmer bekommen haben, haben wir beide ein Riesensteak bei Eddi McStiff verdrückt und dazu selbstgebrautes Bier getrunken. Moab ist eine schöne kleine Touri-Stadt. Für unseren Aufenthalt genau das Richtige. Viele Restaurants und Läden. Und natürlich landschaftlich grandios gelegen.

Morgen führt unser Weg in den Arches National Park. Wenn wir ein Hotel mit Internet-Anschluß finden, berichten wir weiter.

Gefahrene Meilen: 231

Übernachtung: Best Western Moab, $ 93,91

07.10.2005

Heute um 10.00 Uhr ging es los. Auschecken aus dem Hotel und dann ab zum nur 5 Minuten entfernten Arches National Park. Der Park sieht am Eingang recht unspektakulär aus, jedoch erahnt man seine Größe, wenn man den ersten Berg nach oben gefahren ist.

 

Auf dem meilenlangen Scenic Drive sieht man ganz tolle Felslandschaften. Im Bild links das North Window, welches mittels einem kurzen Fußmarsch zu erreichen ist. Leider hat Rosi rechts nicht mehr ganz auf`s Bild gepasst.

 

Danach gings auf eine längere Fahrt mit dem Pkw zum Bryce Canyon.

Etwa gegen 18.00 Uhr sind wir am Bryce Canyon angekommen. Kurz vor dem Parkeingang haben wir ein Hotel gefunden. Danach fuhren wir gleich in den Park, um den Sonnenuntergang noch zu sehen. Hier war es das erste Mal in unserem Urlaub recht windig und kalt. Der Anblick des Canyons im Sonnenuntergang hat allerdings dafür gesorgt, dass es uns schnell wieder warm ums Herz wurde.

Vorher wollen wir allerdings noch sagen, dass bereits die Anfahrt durch den Red Canyon traumhaft ist.

Da es schon nachmittag war, suchten wir uns erstmal ein Motel. Da es im Ruby`s Inn voll war, bekamen wir in der gegenüberliegenden Bryce View Lodge das vorletzte Zimmer. Eine gute Entscheidung, denn das Zimmer war echt in Ordnung und zum Parkeingang war`s nicht weit.
Der erste Anblick des Bryce Canyon erinnert an ein riesiges Märchenschloss mit hunderten von Türmen. Der Anblick haut einen fast um.

Auch der Sonnenuntergang stellt einen wunderschönen Anblick dar. Nach sovielen Eindrücken heute, kann man den Tag nur noch gemütlich bei einem guten Essen im Ruby`s Inn ausklingen lassen.

 Gute Nacht für heute.

 

Gefahrene Meilen: 358

Übernachtung: Bryce View Lodge, $ 83,17

08.10.2005

Heute  nach dem Aufstehen ging es gleich in den Park, wo wir den Scenic Drive abgefahren sind. Der Bryce Canyon NP ist zwar nicht der Größte, aber mit Sicherheit der Schönste. Schade war nur, dass es heute zapfenkalt war.

 

 

So fuhren wir gegen mittag weiter in Richtung Zion NP.

Als wir diesen besichtigt hatten, setzten wir unsere Fahrt in Richtung Las Vegas fort. Durch den Zion NP sind wir recht schnell durchgefahren. Die Landschaft und die Berge sind sicherlich sehr schön, aber nach all dem, was wir in den letzten Tagen gesehen haben, waren wir eigentlich mit Bildern und Eindrücken im Kopf so gefüllt, dass wir eigentlich relativ schnell weiterfahren wollten. Zu allem Überfluß zogen sich am Himmel noch dicke Regenwolken zusammen und wir konnten noch in dem schönen Örtchen Springdale spazieren gehen. Danach begann es zu regnen und wir starteten durch in Richtung Las Vegas.

In Sin City angekommen, haben wir es uns nicht nehmen lassen, nochmal den Strip abzufahren. Hierbei waren wir wieder dermaßen begeistert, dass wir in 2 Hotels nachgefragt haben, ob ein Zimmer frei ist. Da wir vergessen hatten, dass es Samstag war und am kommenden Montag in den Staaten ein Feiertag ist, waren die restlichen noch freien Zimmer unbezahlbar.

Also ging die Reise schweren Herzens weiter in Richtung Los Angeles.

Gefahrene Meilen: 450

Übernachtung: Motel 6 Victorville, $ 55,63

09.10.2005

Nach einer Übernachtung in Victorville im Motel 6 fuhren wir weiter auf der I 15 South und kamen recht schnell in LA an. Heute wollten wir Disneyland besuchen. War irgendwie gar nicht so leicht zu finden. Hat aber trotzdem noch geklappt.

 

 

Disneyland ist einfach klasse, aber Disneyworld in Orlando ist noch einen Tick geiler.

Gefahrene Meilen: 147

Übernachtung: Motel 6, Los Angeles, $ 150,46 (2 Übernachtungen)

10.10.2005

Heute war unser letzter Tag in LA. Wir wollten einmal den Schriftzug von Hollywood in den Bergen sehen. Gesagt getan fuhren wir im Verkehrschaos los und haben es tatsächlich gefunden.

Im Anschluß noch ein bisschen Shopping und über den Walk of Fame laufen.

 

Über Hollywood kann man eigentlich nur sagen, dass man es sich durch die Bilder im Fensehen viel schöner und größer vorstellt. Aber es mal gesehen zu haben ist schon toll. Insbesondere, wenn einem Darth Vader oder andere Gestalten entgegenkommen.

Eine Anmerkung kann ich mir nicht verkneifen: Autofahren in LA ist die Hölle.

Gefahrene Meilen: 40

Übernachtung: Motel 6, Los Angeles

11.10.2005

Heute war nur Auschecken angesagt. Danach gings mit dem Shuttle zum LAX. Mit US Airways flogen wir zurück nach Philly.

Dort war`s dann aber ziemlich kalt und regnerisch. Der Knaller war am 2. Abend das Abendessen im bayerisch-ungarischen Club. Wir haben uns dann noch bei unseren lieben Verwandten ausgeruht bevor wir von Philly nach Atlanta zurückgeflogen sind.

Da wir ca. 3 Stunden Verspätung hatten, haben wir natürlich den Anschlußflug nach Stuttgart verpasst. Die Auskunft von Delta ergab, dass wir bis morgen abend warten müssen, bis der nächste Flug geht. Es gab jedoch noch die Möglichkeit mit Air France nach Paris und dann nach Stuttgart zu fliegen. Wir bekamen also 2 Stand-By Tickets. Am Schalter der Air France hatten wir allerdings Glück und bekamen die Tickets. Um 22.00 Uhr gings also los nach Paris. Weil wir natürlich wieder etwas Verspätung hatten und die Zeit für den Anschlußflug so knapp bemessen war, haben wir , kaum zu glauben, auch diesen Flug nicht bekommen. Also auf den nächsten warten und gegen 18.00 Uhr waren wir dann doch wieder in Stuttgart.

Am 14.10.2005 endete unser wahnsinnig schöner Urlaub.

Wir freuen uns aber jetzt schon auf den nächsten Urlaub in den Staaten, der bereits in Planung ist.

 

 

 


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